Wer ein neues Produkt entwickelt, verbringt unzählige Stunden mit Technik, Elektronik, Software und Design. Doch irgendwann kommt eine fast genauso schwierige Frage: Wie soll es eigentlich heißen?
Bei KiMoji war die Antwort überraschend persönlich – und gleichzeitig erstaunlich passend zur ganzen Produktidee.
Ein Name mit Herz
Der erste Teil des Namens, „Ki“, stammt vom Namen meiner Tochter Kim Benja. Damit trägt KiMoji von Anfang an etwas Persönliches in sich. Es erinnert daran, dass Technik nicht Selbstzweck sein sollte, sondern Menschen dienen und ihren Alltag ein wenig freundlicher machen darf.
Doch „Ki“ besitzt noch eine zweite Ebene. Im Deutschen denken wir bei KI heute sofort an künstliche Intelligenz. Und genau diese Doppeldeutigkeit passt: KiMoji ist kein weiteres isoliertes Gadget, sondern eine kleine haptische Brücke zwischen einem bewussten Gefühl und einer frei gewählten Chat-KI.
„Ki“ steht für Kim – und zugleich für KI. Persönlicher Ursprung und technische Idee treffen sich in nur zwei Buchstaben.
Warum „Moji“?
Der zweite Teil des Namens ist von Emojis inspiriert. Diese kleinen Zeichen haben sich zu einer universellen Alltagssprache für Gefühle entwickelt. Oft reicht ein einziges Symbol, um auszudrücken, wofür viele Worte nötig wären.
KiMoji überträgt diese Idee aus dem Bildschirm in die Hand: Statt ein Emoji in einer App auszuwählen, genügt ein kurzer Druck auf einen realen, leuchtenden Knopf. Eine Farbe hält den Augenblick fest – schnell, diskret und ohne den Umweg über ein Display.
Drei Ebenen, eine Produktidee
Heute erzählt der Name bereits die ganze Geschichte:
- Kim Benja – der persönliche Ursprung.
- KI – die freiwillige, spätere Reflexion.
- Emoji – die einfache Sprache der Gefühle.
Diese drei Ebenen machen KiMoji zu mehr als einer erfundenen Markenbezeichnung. Der Name verbindet Persönlichkeit, Technologie und emotionale Kommunikation – genau wie das Produkt selbst.
Technik darf persönlich sein
Als Entwickler arbeitet man meist mit Schaltplänen, Firmware, Gehäusen und Messwerten. Die schönsten Produkte entstehen aber oft dort, wo Technik nicht im Mittelpunkt steht, sondern der Mensch.
Vielleicht ist KiMoji deshalb so reduziert geworden: klein, bildschirmlos und unaufdringlich. Ein Begleiter, der nichts bewertet, keine Diagnose stellt und nicht ständig Aufmerksamkeit verlangt. Er erinnert lediglich an einen kurzen Moment mit sich selbst.
Manchmal steckt die größte Idee in einem ganz einfachen Namen.
One Button. One Pixel. One Moment.
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